Das taugen die Umfragen von Civey, die dir gerade überall im Internet begegnen

Jede Woche befragen zig Meinungsforschungsunternehmen tausende Deutsche, aber trotzdem haben Politiker eigentlich keine Ahnung, was die Bürger wirklich denken. „Wenn du wissen willst, wie denken eigentlich gut ausgebildete Frauen in Berlin über ein bestimmtes Thema? Das kannst du vergessen”, sagt Gerrit Richter. Richter hat jahrelang in der Politikberatung gearbeitet und sich stets über die schlechte Datenlage geärgert – egal, ob bei der Unternehmensberatung Roland Berger oder im Büro des SPD-Politikers Hans Eichel. Was ziemlich absurd ist, wenn man bedenkt, dass die Politik ständig auf Meinungsumfragen schielt, die eigentlich nichts aussagen.

Während für die Gesamtbevölkerung noch halbwegs genaue Erkenntnisse vorliegen, werden die Informationen immer unklarer, je mehr man in die Tiefe geht. Am Ende, meint Richter, sei politische Kommunikation immer reines Bauchgefühl. Als im Sommer 2014 der Leidensdruck für Richter groß genug war, entwickelte er mit seinen Co-Gründern Oliver Serfling und Janina Mütze die Idee für Civey. Ihr Ziel: Die Meinungen der Deutschen exakt vermessen.

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